7. Ostersonntag
2015 B
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Weitere Predigten kommen demnächst.

 

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

„Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“  „Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott und er bleibt in Gott.“ Diese Sätze haben wir in der Lesung gehört! Und dann heißt es: Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott.

Bei der heiligen Messe besteht die Möglichkeit bei der heiligen Kommunion, dass Jesus zu uns kommt. Gott kommt bei jeder Kommunion in unser Herz. Und dann ist die Botschaft der Liebe entscheidend. „Wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.“ Jesus hat uns so sehr geliebt, dass er sein Leben hingegeben hat am Kreuz. Am Vorabend hat er gesagt. „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Wie groß ist die Liebe Jesu zu uns! Und auch wir müssen deswegen Gott lieben und einander lieben. Gut sein zum Nächsten, in der Familie, am Arbeitsplatz.

Wir müssen so wie im folgenden Beispiel handeln. In einer großen Stadt herrschte eine sehr ansteckende Krankheit. Da ging eine Klosterschwester durch die Straßen zum Krankenhaus, in dem sie arbeitete und betete den Rosenkranz. Unterwegs belästigte sie ein halbbetrunkener, gottloser Mensch und beschimpfte sie. Am anderen Tag brachte man denselben Mann todkrank ins Spital. Da kam gerade diese Schwester dazu, die er am Tag vorher so beschimpft hatte. Was hat sie getan? Sie bat den Vorsteher den Kranken aufzunehmen und pflegte ihn mit großer Liebe, bis er gesund war. Dann war leider sie angesteckt und man konnte ihr nicht mehr helfen.

Das ist im Prinzip das, was Jesus getan hat. Er hat sein Leben für uns hingegeben. Er hat uns geholfen, damit wir gesund werden und ist selber dafür gestorben.

Diese Liebe können wir im Alltag immer üben. Es gibt keinen, der nur Freunde hat. Es ist zwar in den Augen der Welt ein großer Unsinn, den Feinden Gutes zu tun, aber in den Augen Jesu ist es sehr wertvoll. Es kostet zwar immer Überwindung, wenn wir dem Feind verzeihen, aber der Friede wird in uns sein.

So möge uns Jesus Kraft geben für die Liebe. Denn die Liebe ist das Höchste. Die Liebe ist das Schönste. Wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott. Amen.

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© 2017 · Pfarrer Christian Poschenrieder · email